Die Winterpause ist vorbei im El-Manis. Heute am 17. Januar haben wir mit dem Training angefangen. In Begleitung von Marion auf Nashim, Naemi auf Kigali, und ich auf Bibi reiten wir 18 Km im Schritt. Zum Teil geht es happig bergauf. Die Pferde schwitzen nur minim, was man von den Reitern beim steilen bergabführen durch den Schnee nicht behaupten kann, ich jedenfalls hatte viel schwitz schwitz...
19. Januar 2010: Doppellonge mit Bibi. So cooperativ wie auf dem Bild war er nicht immer. Er nutzte fast jedesmal die Richtung gegen den Auslauf aus um zu explodieren und durchzustarten. Wir waren am Schluss zusammen geschafft. (Blöde Bibi)
21 Januar 2010: Mit Bibi und Kigali hinaus aus dem Nebel und hinauf in die Sonne. In 1,45 Std reiten wir hauptsächlich Schritt und traben 2 mal ein längeres Stück auf hartem Boden. Kigali benimmt sich wie ein heisser Ofen, er ist fast nicht im Trab zu halten und galoppiert immer wieder von sich aus an. Naemi hat alle Hände zu tun um in durchzuparieren. Bibi ist hingegen gut zu kontrollieren, aber auch er zeigt ausgeprägten Vorwärtsdrang.
23. Januar 2010: Kurzer Ausritt über 1,5 Std mit Bibi in allen Gangarten
24. Januar 2010: Wir reiten einen weiteren Teil der geplanten 30 Km Strecke vom "Aemmitaler Distanzritt" ab. Wir probieren immer wieder etwas zu traben oder zu galoppieren, werden aber strassentechnisch (sehr glatt) immer wieder gebremst. Totale Reitzeit 3 Stunden. Dafür lässt es sich wunderbar bergab "zieben". Naemi jedenfalls hat den Dreh raus wie es geht.
27. Januar 2010: Ausritt mit Kigali über 1,5 Std. Alle Gangarten.
30. Januar 2010: 1 Stunde Schritt bergauf mit Kigali. 45 Minuten wieder hinunter führen.
31. Januar 2010: Wir probieren mit Bibi und Kigali dem Glatteis zu entfliehen, rutschen fast 1 Stunde auf dem Veloweg im Schritt herum und frieren dabei bei eisigem Wind, um dann im tief verschneiten Wald 3 Km am Stück durch den Tiefschnee zu galoppieren. Beide Pferde keuchten wie eine "Dampfloki" aber das tat ihrem unheimlichen Vorwärtsdrang keinen Abbruch, mussten wir doch Beide wie die Verrückten Bremsen was das Zeug hält. Gesamter Ausritt ca. 12 Kilometer.
4. Februar 2010: ....und immer wieder ein wenig Pause zwischen den Ritten (Arbeits- und Wettertechnisch bedingt) Heute reiten wir mit Bibi und Kigali wieder einmal in die höheren Gefilde und geniessen nach einem rasanten Galopp leicht bergauf die herrliche Aussicht auf Eiger Mönch und Jungfrau. Reitzeit 1,45 Std. alle Gangarten.
6. Februar 2010: Es ist fast unmöglich vom Stall wegzureiten, da überall Glatteis ist. Daher beschränken wir unsere heutigen Aktivitäten auf die Weide. Bibi wird an der Doppellonge gearbeitet, während Naemi auf Kigali ein, sagen wir mal "Schaukelpferdgalopptraining) macht. Während rund 45 Minuten wird Kigali galoppiert. Die Beiden machen zig fliegende (gewollte) Galoppwechsel. war wirklich schön zuzuschauen.
15. Februar 2010: Die Zeit vergeht so schnell, schon wieder eine Woche lang nicht geritten. Naemi war im Skielager und ich vollauf beschäftigt mit meinem Beruf, tja auch arbeiten muss sein. Aber heute sind wir die kleine Schlaufe vom "Aemmitaler" vollständig abgeritten. In 2 Std und 40 Minuten sind wir exakt 20 Km geritten. Peter Baumgartner, Naemi und ich hatten gut vorwärtsgehende Pferde unter uns. Bei Kigali musste man ständig auf der Bremse stehen und Bibi hat sich mit seinen Bocksprüngen übertroffen. (....Roodeeoo.....) Yewhaw!
20. Februar 2010: Zu sechst reiten wir die zweite kleine Schlaufe über 21 Kilometer vom "Aemmitaler" ab in 2 Std und 50 Minuten. Einige Pferde hatten lose Hinterteile, einige Pferde kannten keinen Schritt oder Trab mehr. Die Flachländler unter uns kamen ziemlich auf die Welt bei einem längeren Galopp durch den Tiefschnee immer leicht bergauf.
21. Februar 2010: Wir machen mit Bibi und Kigali nach dem anstrengenden Tiefschnee Galopp nur eine Schrittrunde über 1,45 Std. Beide sind gut drauf und "anständig" !
24. Februar 2010: Heute reiten wir fast alles auf Teer, bergauf im Trab mit 15%iger Steigung, leicht bergab, auch auf Teer, alles im Trab. Total legen wir so 12 Km zurück.
2. März 2010: In den letzten Tagen hatten wir ziemlich schlechtes Timing. Die zwei geplanten Trainings am 26 und 28 Februar fielen infolge Sturm aus. Daher legten wir heute ein Zwischentraining ein. Wir reiten 5 Km im Schritt an die Emme. Im halbdunkeln Wald traben wir auf gutem Boden 3 Km, alles flach. Der Heimweg verläuft hauptsächlich wieder auf Teer. Total reiten wir 14 Km in 2 Stunden.
5. März 2010: Wir sind wieder 2 Stunden unterwegs, wobei die Motivation von Beiden zu wünschen übrig lässt. Auch wir haben nicht jeden Tag gute Laune und sind voll motiviert.
Wir haben wieder mal mehr oder weniger unfreiwillig Pause gemacht. Eine ganze Woche lang ist nichts gegangen. Ich bewundere all die die bei eisigem Wind immer noch knallhart ihr Training durchziehen. Ich habe einen auf " Weichei" gemacht, und habe mich dabei wohl gefühlt. Bei Kigali und Bibi sind in der Zwischenzeit die Zähne gemacht worden, sowie wurden Beide Durchgescheckt und all Ihre Verspannungen gelöst. Kigali hat schon fast wieder seine Wettkampffigur, bei Bibi ist immer noch ein Bauch vorhanden, man könnte auch sagen Er sieht ein wenig schwanger aus.
14. März 2010: In 3,5 Stunden reiten wir so richtig "emmentalerisch", das heisst immer rauf und runter, alles im Schritt.
16. März 2010: Unterwegs sind wir "nur" 1,15 Std, treiben aber dabei den Puls von Kigali und Bibi mittels einigen steilen Anstiegen im Trab und Galopp ziemlich in die Höhe.
19. März 2010: Wir reiten die verkürzte Schlaufe vom "Aemitaler" ab, ca. 14 Km in 2 Stunden. Die Böden sind zum Glück jetzt soweit aufgetaut, dass wir viel Traben und Galoppieren konnten. Eine Uebung bestand heute aus: "kleiner Wegstreifen Galopp"
21.März 2010: Bei wolkenverhangenem Himmel und immer wieder leichtem Regen, reiten wir heute einen Teil vom geplanten Tagesritt der Regio Bern-West ab. In Total 5 Stunden mit einer kleinen Pause reiten wir jede Gangart. Vor allem der weiche Boden "der Aemme na" laden immer wieder zu einem Galopp ein. Kigali ladet sich während diesen diversen Galopps immer mehr auf, so dass Naemi in zweimal auf die Volte nehmen muss, damit Er nicht einfach davonprescht.
28. März 2010: Wir reiten mit Kigali und Bibi eine Stunde Schritt an die Emme um dort 45 Minuten zu traben und zu galoppieren, wir legen so 10 Km zurück. Kigali entschliesst sich nach 30 Minuten, als Naemi vorne galoppiert, ihr abzugehen. Da es schwierig ist im Wald eine Volte zu machen, dauert es einen Moment bis Naemi die Bremse gefunden hat. Wir reiten wieder eine Stunde im Schritt zurück in den Stall
2 - 5 April 2010 Trainingstage im Jura
1 April: 17.00 Uhr. Endlich Feierabend; und noch nichts vorbereitet für die kommenden Trainingstage über Ostern im Jura. Die nächsten zwei Stunden sind meine Tochter Patricia, Naemi und ich vollauf beschäftigt mit packen, Sachen zusammensuchen, ja einfach alles was es braucht für die kommenden Tage. Dass unser Badezimmer (infolge der Renovation) verstreut in der Wohnküche herumliegt ist sicherlich nicht hilfreich.
2. April: 8.30 Uhr. Unser Ziel ist der Campingplatz "Les Cerneux" in der Nähe von Les Breuleux, wo ich schon vor einiger Zeit ein Bunglalow und einen Wohnwagen für die Teilnehmer der Traingstage reserviert habe. Die Teilnehmer sind: Alexandra und Suzanne auf Joy und Santos, Sigrid und Andrea auf Blanco und Sha Shareff, Daniela und Marlene auf Nelson und Namib, Naemi und ich auf Kigali und Bibi. Beim Vorbereiten zum Verladen unserer Pferde wärmt sich Kigali schon mal fleissig mit Bocken und Steigen am Anbindeplatz auf. Bibi lässt sich davon nicht beindrucken und bleibt ruhig stehen (Bibi bisch krank?). Sobald beide verladen sind ist alles ruhig und wir sind unterwegs Richtung Jura. Der Wetterbericht lässt nichts gutes hoffen, ( 15 cm Neuschnee!)
Alle Teilnehmer sind gesund eingetroffen. Nach einer kurzen Besprechung beim Mittagessen reiten wir schon das erste Mal los um die Gegend zu erkunden, und um zu schauen wie unsere Pferde, 8 an der Zahl, zusammen laufen. Wir reiten eine kleine Schlaufe von 18 Km und stellen schon bald fest, dass etliche Pferde, sicher auch aufgrund der Weite hier im Jura, sehr sehr heiss sind. Ein erster kurzer Trab bestätigt, dass vor allem Kigali und Bibi viel zu aufgeregt sind um vernünftig traben zu können, auch die weichen und vor allem sehr glitschigen Böden lassen weitere schnelle Manöver nicht zu. So reiten wir vor allem im Schritt diese erste Runde zu Ende. Wir werden von Sigrid mit feinen frischen Forellenfilet's verwöhnt und lassen den Abend bei angeregten Gesprächen ausklingen.
3. April: Heute sind 45 Km angesagt, aber das Wetter will nicht so recht mitmachen. Wir beschliessen einfach mal loszureiten und zu schauen wie sich das Wetter entwickelt, wir haben auch diverse Möglichkeiten Abkürzungen zu nehmen. Heute reiten wir nur zu sechst los. Zwei Teilnehmer haben sich entschlossen alleine zu reiten. Unsere 6er Gruppe ist heute in einem zügigen Tempo unterwegs. Wir treffen zum Glück auch etliche befestigte Wege an, die wir in einem flotten Trab bewältigen können. Bibi nutzt schon bald nach dem Abritt die Gelegenheit mir wieder einmal zu beweisen dass er mich los werden kann wenn Er will. Unsanft lande ich auf dem Boden und bleibe ein paar Minuten liegen um meine Knochen zu sortieren. Zum Glück nichts weiter passiert als ein paar Aua's.
Hier im Bild zu sehen von vorne nach hinten, Nelson mit Reiterin Daniela, Namib mit Marlene, Santos mit Suzanne und ganz knapp im Bild Joy mit Alexandra. Rechtzeitig als der Regen beginnt nehmen wir unser Mittagessen in einer gemütlichen Gaststube ein. Unsere Pferde können derweil Heu und Wasser im trockenen geniesen. Wir beschlissen dann eine Abkürzung zu nehmen. Der Wind frischt immer mehr auf. Zeitweise habe ich das Gefühl der Wind weht mich von Bibi herunter. Nach 32 Km sind wir zurück auf dem Campingplatz. Der anschliessende Spaggetiplausch füllt unsere Mägen so sehr, dass wir schon bald alle im Bett versinken.
4. April: Oh nein, es hat schon wieder geschneit, der Himmel wolkenverhangen. Aber was solls, unser geplantes Galopptraining können wir aufgrund der schlechten Böden eh nicht durchführen. Stattdessen reiten wir sehr flott auf den befestigten Wegen im Trab, auch ein paar Galopps durch den Schnee liegen drin. Heute morgen sind wir wieder zu sechs unterwegs und legen so 24 Km zurück. Kurze Mittagspause auf dem Campingplatz.
Hier im Bild "heisser Kigali mit Naemi" Am Nachmittag besuchen wir das "Le Rosselet" das älteste Pferd dort ist sage und schreibe 39 Jahre alt. Gemütlich reiten wir hin und zurück. Auf dem Nachhauseweg springen wir ein paar Naturhindernisse. Die Einen bewältigen die Hindernisse sogar im "Pas des Deux". Man kann auch sagen "Handpferdespringen". Kigali und Bibi haben sich dabei aber wieder so aufgeladen, dass Kigali kurzerhand Naemi in den Dreck gesetzt hat.
Auch heute werden wir kulinarisch verwöhnt. Die Spätzlipfanne ist 1 A.
5. April: Ein letztes Mal vor der Heimreise satteln wir unsere Pferde. Heute sind wir nur noch zu fünft unterwegs. In zwei Stunden reiten wir die nun schon bekannten Wege und legen dort zweimal ein flotten Trab ein. Sogar ein schöner Galopp durch den Schnee liegt noch drin.
Wir haben in diesen letzten Tagen fast 100 Km trainingshalber zurückgelegt. Wir hatten das abenteuerlichste Wetter dass man sich nur vorstellen kann. Von Sonne über Regen und Sturm zu Hagel und Schnee. Die zig "Töri's die es normalerweise aufzumachen gilt blieben uns weitgehenst erspart da die Weidesaison im Jura noch nicht angefangen hat. Leider muss ich sagen, denn dies machte Bibi wirklich hervorragend.
9. April 2010: Nach dreitäger Pause für Beide reiten wir heute wieder mal ziemlich bergauf. Traben was wir traben können. Ansonsten Schritt. Dauer 2,5 Std und 15 Km. Das Ziel von heute wäre gewesen Kigali ein bisschen ruhiger zu stellen für das kommende Galopptraining auf der Rennbahn in Avenches.
10. April 2010: Ziemlich viele Kaderreiter haben sich in Avenches eingefunden um zusammen ein kompetitives Galopptraining zu absolvieren. Mit dabei Naemi auf Kigali. Es galt in einer ersten Phase ein regelmässiges Tempo zu finden, das zulässt möglichst lange ohne Uebersäuerung zu galoppieren. Fast alle Reiter starten relativ ruhig in dieser ersten Phase. Nach zwei Runden, ca 6 Km galt es dann einen Parcours mit kleinen Auf- und Absprüngen, Volten und einem Wasserdurchgang zu durchreiten. Auch hier haben fast alle Pferde sehr gut mitgemacht. Zu der zweiten und dritten Phase sind Kigali und Naemi gar nicht gekommen, in der galt es das Tempo zu steigern. Bzw, man könnte jetzt auch sagen, Sie haben Phase zwei und drei Phase eins vorgezogen.
Zu den Ausnahmen gehörten mal in erster Linie Kigali, der beschloss, wenn schon Rennbahn dann volle Pulle. Die ersten zwei Runden rannte er mit 40 KMH dahin. Mein erster Gedanke war " der wird dann schon müde" Falsch gedacht. Kigali brauchte über eine Stunde bis Naemi in einigermassen unter Kontrolle hatte und ein einigermassen regelmässiges Tempo galoppieren konnte. Der Parcour wurde meistens ausgelassen, da es einfach nicht möglich war in normal zu reiten. Nach 30 Km sind wir dann ins Vetgate gegangen mit dem Gedanken, nochmals 15 Km anzuhängen. Zu diesem Zeitpunkt war Kigali übrigens immer noch nicht müde. Wie wir das Gebiss rausnehmen fällt es in zwei Teile, dazu fehlte noch ein Eisen das Er bei seinem Renngalopp verloren hat. Damit war für heute Schluss. Am nächsten Tag bei den Kontrollen war trotz verlorenem Eisen und nicht Erfüllen der Aufgabe alles perfekt in Ordnung mit Kigali. Einziger Kommentar von allen war immer: "Alles Gut"
18. April 2010:
8.15 Uhr morgens. Naemi und ich reiten vom El-Manis weg um in der Nähe vom Metzgerhüsi 10 Reiter zu treffen, denen ich unser schönes Emmental zeigen darf. Zu zwölft reiten wir 38 Km in 7 Stunden. In der Mittagspause werden wir von Christoph hervorragend versorgt. Heu und Rüebli für die Pferde, Härdöpfusalat und Wienerli für die Reiter.
24. April 2010:
Einmal etwas anderes. Training im Berner Oberland in Frutigen. Wir treffen Melissa und Sonja auf dem Flughafen in Frutigen. Wir wir Bibi und Kigali bereitmachen zum abreiten landen in regelmässigen Abständen Gleitschirme. Eigentlich nahmen alle Pferde dies relativ gelassen.
Ich weiss nicht so genau was ich in Frutigen erwartete, jedenfalls nicht wunderschöne gekennzeichnete Reitwege auf denen es sich Kilometerlang traben und galoppieren lässt. Das Vierergespann passt wunderbar zusammen. Jeder kann an jeder Position reiten ohne das es bockt oder durchbrennt.
Der Kander entlang reiten wir an der Niesenbahn vorbei durch Spiezwiler mit anschliessendem Blick auf den Thunersee. Das mitgenommene Picknick geniessen wir auf einer wunderschönen Wiese am Waldrand mit grandiosem Ausblick und saftigem Gras für die Pferde. Das war ein herrlicher Tag. Ich habe mir in diesen 4,5 Stunden (reine Reitzeit) einen schönen Sonnenbrand geholt. Total legten wir so locker 35 Km zurück. Vielen Dank an Sonja für die Führung durch ihr wunderbares Reitgebiet. In Planung steht für dieses Jahr ein zweitägiger Wanderritt von Frutigen ins El-Manis.
Aufbautraining seit Januar 2009
Seit November 08 liegt der Schnee. Die Pferde geniessen diesen Winter fast immer 24 Std die Winterweide. Mazzia kommt nach drei Monaten Winterpause wieder zurück ins El-Manis. Im Januar wird sie beschlagen, auch Bibi bekommt einen neuen Beschlag. Kigali läuft noch bis Ende Januar barhuf, dann bekommt auch er wieder Eisen. Hier fängt nun unser Aufbautraining für unsere hoch gesteckten Ziele an. Der Januar vergeht mit fast nur Schritt in coupiertem Gelände, Hallenarbeit, Gymnastik und ein wenig Longe.
1. Februar 09: Schon zum dritten Mal nehmen Kigali und ich am Gymnastikkurs in Schönbühl teil. Die ersten zwei Male waren eine ziemliche Katastrophe, da Kigali sich vor den vorbeifahrenden Zügen fürchtet, (wohnen wir nicht neben den Geleisen?) und sich im "Kopf hoch und Rückwärtsrennen" selber übertrifft. Heute aber, oh Wunder, oder liegt es an der neuen Trense, ist er für seine Verhältnisse sehr ruhig und er hilft gut mit.
1. Februar 09 nachmittags. Ausritt über 2,5 Stunden mit Bibi und Mazzia. Es geht wie gewohnt bis auf 900 Meter hinauf im Schritt, wir traben 10 Minuten am Stück, um dann wieder die Rutschpartie übers Eis hinunter in Angriff zu nehmen. Heute haben wir das erste Mal nach dem Ritt den Puls gemessen. Mazzia 36 Puls, Bibi 44 Puls.
4.Februar 09: Wir sind unterwegs mit Bibi und Mazzia. Und wieder hinauf im Schritt, ist gut für Hinterhand und Rücken, 2 Km Trab am Stück.
6.Februar 09: Mazzia und Bibi werden in der Halle gymastiziert
6.Februar 09: Kigali wird im Schritt bergauf geritten. 1,5 Std
7. Februar 09: Erster kleiner Trainingsritt mit Mazzia über 18 Km, davon 5 Km im Trab.
7. Februar 09: Kigali wird 2,5 Std bewegt, davon 2 Km im Trab.
8. Februar 09: Wir machen mit Mazzia einen kleinen Schrittausritt über 1,15 Std.
8. Februar 09: Mit Kigali Gymastik in der Halle. 1 Std.
9. Februar 09: Amüsanter Ausritt im Tiefschnee mit Mazzia und Bibi in allen Gangarten.
11. Februar 09 Mazzia bekommt von Christoph eine neue Frisur verpasst. Mit all dem Glatteis in unserer Gegend und unserem coupierten Gelände ist es schwierig ein sinnvolles Training auf die Beine zu bringen. Trotzdem fruchtet das Schritttraining bergauf, und der Frühling kommt bestimmt.
11. Februar 09: Kigali wird 1,5 Std vorwiegend im Schritt bergauf geritten.
Trotz Winterfell, und das nicht zuwenig, schwitzen alle Drei nicht übermässig im Gelände. In der Halle sieht das anders aus, das schwitzt Kigali sogar ziemlich, ist das vielleicht nur die Aufregung?
14. Februar 09 Mazzia läuft trainingshalber 60 Km an einem Distanzritt in Deutschland mit 14.2 KMH. Anschliessend bekommt Sie ein paar Tage frei.
15. Februar 09: Bibi hat sich am Bein verletzt, es ist leicht geschwollen. Bibi wird im Moment nicht geritten.
18. Februar 09: Schrittausritt mit Mazzia und Kigali über 9,5 Km in 1,45 Std. Mazzia wird zum ersten Mal mit Pulsmesser geritten. Der Puls variert zwischen 38 - 80 Schlägen.
20. Februar 09: Ausritt mit Bibi, Kigali läuft an der Hand mit. Die Beiden liefern sich ein Rennen im Schnee bergauf. Total 600 Höhenmeter und 9,5 Km.
21 / 22. Februar 09: Ich verbringe das Wochenende mit Mazzia in Avenches am Kaderweekend. Das Galopptraining wurde abgesagt. Alle Pferde wurden fleissig vorgetrabt und geröntgt. Zu Hause im El-Manis reitet Naemi an beiden Tagen Kigali. Die Beiden verstehen sich immer wie besser.
25. Februar 09: Kleiner Trainingsritt mit Mazzia und Kigali über 12 Km. Wird traben 5 Km davon auf hartem Boden immer leicht bergauf.
26. Februar 09: Drei Auf- und Abstiege, 1,45 Std, 8,5 Km, Tiefschnee bis zum Knie von Bibi lassen ihn nicht ruhiger werden. Er ist sehr spinnig unterwegs heute, .....ich sage nur eins, der Frühling kommmt.....!
27. Februar 09: Kleiner Ausritt mit Mazzia und Kigali über 8 Km in 1,5 Std. Naemi übt mit Kigali das Traben, ohne dass er unaufgefordert in einen Galopp fällt. Das klappt schon ganz gut.
28. Februar 09: Ein wolkenloser Himmel mit wärmender Sonne lädt ein zu einem Fastganztagesritt. Wir legen in Total, inkl 2 Pausen, 5,5 Stunden, 24 Km zurück. Eine 20 % Steigung im Tiefschnee lässt alle Pferde ziemlich schnaufen. Abwechlungsweise Tiefschnee, gute Böden, die wir im Trab zurücklegen, und sogar ein flotter Galopp auf der Sandbahn mit Schnee bedeckt liegt drin. Ein herrlicher Tag.
Kigali wird in den kommenden 6 Wochen noch einige längere und schnellere Trainings machen müssen, damit wir ohne Probleme am 18. April in Gossau über 90 Km starten können. Kigali hat seit Januar trainingshalber schon über 150 Km zurückgelegt.
1.März. 09: Ausritt mit Mazzia über 1,5 Std
4. März. 09: Ausritt mit Kigali und Mazzia über 1,5 Std
8. März. 09: Training mit Kigali und Mazzia über 10 Km 7 Km Trab 3 Km Galopp alles flach.
Pause für alle, da Pilotin krank ist!
14.März 09: Unterwegs mit Bibi und Kigali, Mazzia läuft an der Hand mit. Wir legen 18 Km in 2,5 Std. zurück. Bibi machten einen auf Rodeo, Mazzia nervt sich ab ihm, und zeigt ihm das auch sehr deutlich. Kigali benimmt sich sehr anständig.
15. März 09: Training mit Kigali und Mazzia über 13 Km auf der Sand-Galoppbahn an der Emme. Leider verwechseln etliche Fussgänger mit Kinderwagen und Hünde den Galoppweg mit dem Spazierweg. Mazzia ist sehr anständig und bremst von alleine. Naemi zeigt was für einen guten Sitz sie hat, als ob ihr Hinterteil an dem Sattel festgeklebt ist, und lässt sich von Kigalis Zigzack Rennerei nicht beindrucken. Mazzia hat einen Schlusspuls von 36, Kigali von 44.
16. März 09: Unterwegs mit Bibi 3 Std und 15 Km, hauptsächlich Schritt.
17. März 09: Ausritt mit Bibi über 1,5 Std, Kigali läuft an der Hand mit.
19. März 09: Ausritt mit Bibi über 1,5 Std, Mazzia läuft an der Hand mit.
21. März 09: Wir erfahren, dass der geplante 90 Km Ritt von Mazzia sehr hügelig ist, und stellen kurzerhand unseren Schwerpunkt auf hügeliges Gelände um. 2 Std Schritt auf und ab, zum Teil sehr steil.
22. März 09: Ich fahre mit Kigali ins Limpachtal, um ein Galopptraining über 30 Km zurückzulegen. Wir werden von Alexandra auf Joy begleitet, bzw, wir begleiten sie. Ich stelle fest, dass Kigali es sich nicht gewohnt ist sehr lange zu galoppieren, daher trennen wir uns von Alex, und legen einen Teil der Strecke im Trab zurück. Kigali schwitzt sehr heftig, er ist noch nicht geschoren, und klammert sich noch hartnäckig an sein Winterfell, was ja wegen den Temparaturen auch nicht verwunderlich ist. Wir üben in der Pause wie ich Kigalis Puls am effizientesten senken kann. Ich stelle fest, zwischen den Hinterbeinen kühlen ist bei ihm am besten!
23. März 09: 3 Stunden hauptsächlich Schritt mit Mazzia steil auf und ab.
25. März 09: Ich reite Mazzia in Begleitung mit Marion und Nashim die Strecke ab für unser geplantes Hügeltraining am Karfreitag. Wir sind 3,5 Std unterwegs, auf und ab und auf und ab und usw.....!
Bibi hat sich schon wieder verletzt, dieses Mal so, dass er für ca. bis 4 Wochen ausfällt.
27. März 09: Ausritt mit Mazzia über 2,5 Std, wenig Trab, hügeliges Gelände
28. / 29. März 09 Zu Besuch bei Sigrid mit Kigali. Wir machen am Samstag bei stetigem Regen einen kleinen Ausritt über 1,5 Std.
Am Sonntag nehmen wir 35 Km in Angriff. Wir haben Glück mit dem Wetter und werden nur einmal minim nass. Unterwegs legen wir eine kleine Pause ein, und werden von Sigrid's Freund hervorragend versorgt. Kigali beweisst einmal mehr was für ein guter Bergauf- und Bergabläufer er ist. Wir legen etliche Höhenmeter zurück in Total 4,5 Stunden.
30. März 09: Kleiner Schrittausritt mit Mazzia
1. April 09: Kleiner Schrittausritt mit Kigali
4. April 09: Galopptraining mit Mazzia über 20 Km mit 18 KMH
Die Schöne und Coole Mazzia ist immer aufmerksam.
So, und nun habe ich ein wenig die Uebersicht verloren. Jedenfalls wurden Kigali und Mazzia fleissig weitertraniert. Am Karfreitag 10. April fand im El-Manis noch ein "Hügeltraining" statt.
13 Reiterpaare fanden sich ein für das Hügeltraining. Bei schönstem Wetter, (haben wir schliesslich so bestellt) nahmen wir drei Auf- und Abstiege in Angriff. Wir ritten 18 Km in 4,5 Stunden und bewätigten so total 1800 Höhenmeter.
Das anschliessende Pizza Essen im El-Manis fand grossen Anklang. Unsere Pferde bestaunen die vielen Schimmeli's. Es war toll so vielen Reitern unser Emmental zu zeigen. An diesem Tag feierte Oussoulane seinen 22igsten Geburtstag. Seine Besitzerin Pascale brachte zu diesem Anlass das Apero mit. Mit Sekt stiessen wir an auf Oussoulane und einen gelungenen Tag. Prost!
......hiermit ist das Tagebuch abgeschlossen für diese Saison!
Trainings Tagebuch für Abdulla und Mazzia 2008
So, die Winterpause ist vorüber im El-Manis. Für jedes Pferd wurde ein Jahresziel definiert, und seit Mitte Januar haben wir mit dem Training angefangen. Ich probiere alles in dieses Tagebuch einfliessen zu lassen, was wichtig ist.
Bevor ich anfange, möche ich noch diesen Satz schreiben, den ich einmal in einem Buch gelesen habe: Fragen Sie zehn erfolgreiche Distanzreiter nach deren Trainingmodi, und Sie werden zehn unterschiedliche Antworten erhalten. Der langjährige konstante, nicht einmalige Erfolg, ist alleinige Aussage über die Fruchtbarkeit des Trainings - und für nur dieses Pferd.
..............und hier nun das Tagebuch............
11. Januar: ....der Schmid war hier, bei Mazzia alles perfekt, bei Bibi bin ich nicht ganz so happy, da der Schmid ungefragt ein Einkappen Beschlag draufgemacht hat, und Bibi hat mit diesem Beschlag Mühe, da er vorne nicht gut wegkommt. Da aber noch keine Wettkämpfe anstehen, bin ich bereit diesen Beschlag auszuprobieren, mit gemischten Gefühlen.
13. Januar: ....unterwegs mit Bibi, Mazzia läuft als Handpferd mit. Reitzeit: 2 Std 50 Min. Km 15 Gangart Schritt bis auf 950 m mit 300 m Höhendifferenz. Bemerkung: Bibi hat Probleme das Tempo bergab zu halten. Beschlag?
14. Januar: .......unterwegs mit Mazzia, Bibi läuft als Handpferd mit. Reitzeit: 2 Std Km 12 Gangart Schritt/Trabübergänge bis auf 850 m mit 200 m Höhendifferenz. Bemerkung: Bibi akzeptiert nicht, dass Mazzia eine Nasenlänge voraus läuft, und benimmt sich entsprechend "affig".
15. Januar: ..........unterwegs mit Bibi. Reitzeit 1 Stunde Km 6, davon 1 Km Bergtrab. Bemerkung: Bibi hat absolut noch keine Kondition. Zu lange Winterpause?
18. Januar: ............unterweg mit Bibi, Mazzia läuft als Handpferd mit. Reitzeit 1 Std 50 Min Km 12 Gangart 1 Stunde Schritt 20 Min Trab 1/2 Stunde Schritt. Alles flach. Bemerkung: Ich lasse mich von Christoph mit dem Hänger abholen, da Bibi sehr bockig unterwegs ist, auch im Schritt und ich keine Lust mehr hatte immer fast aus dem Sattel katapultiert zu werden mit einem Pferd an der Hand.
...bei fast Frühlingswetter unterwegs auf's Ahorn in Begleitung von Julia auf Mazzia, Alexandra auf Santos mit Joy an der Hand, und ich mit Bibi.
20 Januar: ...........Mazzia und Bibi werden verladen. Fahrzeit: 45 Min. Reitzeit 4 Std 10 Min. Km 22 Gangart Schritt bis auf 1150 m 400 m Höhendifferenz. Bemerkung: Mazzia ist sehr "zickig" läuft aber gut bergauf, schwitzt stark, da es warm ist und sie dickes Winterfell hat. Bibi läuft nur gut wenn er vorab kann, hinten wird er "hibbelig." Er stolpert häufig.....Beschlag? Das erste Mal mit Pulsmesser geritten.Bibi's Puls im Schnitt während ganzem Ritt bei 65 Schlägen.
21. Januar: ..............Bibi hat einen "Chräbu" am Bein, und es ist leicht angeschwollen, dazu ist er empfindlich im Rücken. Sattel überprüfen und Bein behandeln.
24 Januar: ..............unterwegs mit Mazzia. Reitzeit 1 Stunde Km 6 Gangart: Schritt/Trabübergänge bergauf. Bemerkung: Mazzia ist sehr faul. Puls 5 Min. nach Ritt 36.
26. Januar: ...............unterwegs mit Mazzia. Reitzeit 1,5 Std. Km 9 Gangart: Schritt steil bergauf bis 850 m Trab/Galoppübergänge über 2 Km flach. Bemerkung: Mazzia ist sehr aufmerksam und rittig, Gymnastikübungen unterwegs klappen tadelos.
27. Januar: .............unterwegs mit Mazzia in Begleitung von Julia auf Orilla, und Pia auf China.
Kleiner Wanderritt über 20 Km mit einer Reitzeit von 4 Std. Zügiger Schritt bergauf wie bergab, mit längeren regelmässigen Trabstrecken teilweise bergauf, und zwei flotten Galopps. Bemerkung: Mazzia war ein klein wenig bockig, eher ungewöhnlich für Mazzia.
29. Januar: ...........unterwegs mit Bibi, Mazzia läuft als Handpferd mit. Reitzeit: 1 Std. Km 7,5 Gangart: Viel Trab bergauf Bemerkung: Bibi ist noch immer sehr bockig unterwegs
31. Januar: .............unterwegs mit Bibi Reitzeit: 1,5 Std Km 9 Gangart: 10 Min Trab bergauf Bemerkung: ....immer noch bock bock !
1. Februar ..............unterwegs mit Mazzia Reitzeit 1,5 Std Km 9 Gangart: 10 Min Trab bergauf Bemerkung: Mazzia war heute ein Bremsklotz, ich habe wohl vergessen vor dem Abritt die Handbremse zu lösen.
5. Februar .................unterwegs mit Bibi, Mazzia läuft als Handpferd mit. Reitzeit: 1 Std 40 Minuten Km 11 Gangart: 20 Minuten Trab alles flach, sonst im zügigen Schritt. Bemerkung: Bibi läuft sehr ruhig, fast schon ein wenig faul, wir streben ein Schritttempo zwischen 6 - 7 Kmh an, und im Trab ein Tempo zwischen 12 - 15 Kmh.
7. Februar ..............unterwegs mit Bibi, Mazzia läuft als Handpferd mit. Reitzeit 1 Stunde Km 6 Gangart: ein paar Minuten langsamer Trab bergauf. Bemerkung: Bibi ist noch immer faul, sein Puls direkt nach Ankunft im Stall 44, und bei Mazzia 36
8. Februar ..................unterwegs mit Bibi und Mazzia. Reitzeit 1 Stunde 40 Min Km 11 Gangart: Schritt / Trabübergänge Trab /Galoppübergänge. Bemerkung: Mazzia wird zum ersten Mal von der Juniorin Laura Preiss geritten. Bibi ist nicht nur faul, sondern beim Bergabführen auch noch frech.
10. Februar .................Mazzia wird verladen. Fahrzeit 1 Stunde, Reitzeit 4 Std. 45 Minuten Km 37 Gangart: 2 mal 45 Minuten Trab 1 mal 15 Minuten Galopp. Bemerkung: Der Pulsmesser zeigt mir an, dass Mazzia den Galopp weniger anstrengend findet als den Trab.
Zu Besuch bei Gaby für einen gemeinsamen Trainingsritt im flachen Seeland. Hier bei der kurzen Rast mitten in Aarberg. Merci Gaby für die tolle Bewirtung bei Dir zu Hause und Deine Begleitung auf dem Ritt. Das wiederholen wir bei Gelegenheit. Es hat Spass gemacht.
13. Februar ..............der Oesteopath (zugleich Tierarzt) kontrolliert Mazzia und Abdulla (Bibi), und zugleich werden auch die Zähne angeschaut.
14. Februar ................unterwegs mit Bibi und Mazzia, Reitzeit: 1,5 Std. Km: 7 Gangart: Alles Schritt, leicht bergauf. Bemerkung: Wir sind langsam unterwegs, da erst der Oesteopath im Hause war.
16. Februar .................unterwegs mit Mazzia, Reitzeit: 1 Std. Km: 6 Gangart: Alles Schritt, leicht bergauf.
18. Februar Dressurstunde mit Bibi Abdulla wird von einer Bereiterin geritten und lernt, besser über den Rücken zu laufen, sowie sowie auf die Galopphilfen besser zu reagieren.
20. Februar ...............Mazzia und Bibi werden verladen für einen 18Km Trainingsritt "der Aemme na" Reitzeit. 2 Std. Km 18 Gangart: ca 1 Stunde Trab und Galopp auf relativ weichem Boden. Bemerkung: Mazzia wird von Laura geritten, und Bibi beweisst sein können als Rodeopferd. Bibi mit Pulsuhr geritten immer unter 120 Schlägen. Schlusspuls von Mazzia nach 5 Min 36, Schlusspuls von Bibi 40.
21. Februar ...................unterwegs mit Bibi und Mazzia 1,5 Std Schritt flach 30 Min Platzarbeit auf der Volte 1,5 Std. Schritt flach ca. 15 Km Bemerkung: Mazzia wird von Laura geritten
24. Februar ..............unterwegs mit Bibi, Mazzia läuft an der Hand mit Reitzeit 4,25 Std Km 29 Gangart: Schritt mit längeren Trababschnitten, sowie 2 mal je 1 Km Galopp Bemerkung: Mazzia lässt sich von Bibi's Bockerei anstecken, nicht sehr angenehm für den Reiter, das heisst für mich. Bibi's Pulswerte sind sehr gut im Schritt um die 50 Schläge, Trab und Galopp um die 100 Schläge. Bei Stillstand regeneriert er sofort auf 40.
25. Februar ...............Dressurstunde mit Bibi
26. - 29 Februar ...........kleine Pause für Mazzia und Bibi
29. Februar ............Bibi bekommt einen neuen Beschlag
2. März ..............unterwegs mit Bibi und Mazzia Reitzeit 1,5 Std Km 9 Gangart: Schritt bergauf 10 Min Trab flach Bemerkung: Mazzia wird von Laura geritten, Bibi ist sehr aufgedreht, so richtig durch den Wind, bockend und steigend stellt er einmal mehr meine Sattelfestigkeit auf die Probe. Schlusspuls von Mazzia 37, von Bibi 40.
4. März .................Bibi bekommt zum zweiten Mal eine Massage, um seine Verspanntheit zu lockern.
7/8 März ..................Sichtungsweekend in Avenches. Hier ein kleiner Bericht dazu.
Ankunft in Avenches am 7. März abends. Vortraben der Pferde ist angesagt. Mazzia wird zuerst vorgetrabt, Bibi quittiert das mit sehr gefährlichem Gebocke und Gesteige an der Hand. Vortraben mit Bibi fast nicht mehr möglich, da er sich partout nicht mehr beruhigen lässt. Dafür zeigt er showmässiges Gehabe und Getrabe, hier absolut unerwünscht!
8. März Morgens: Von Ponzius zu Pilatus, oder von Physio über Tierarzt bis zu Oesteopath, das innerhalb 3 Stunden. Mazzia ist äusserlich cool, aber innerlich sehr aufgeregt, sie zieht den Bauch hoch, und hinten plätschert es wie aus einer Kuh. Bibi benimmt sich sehr Bibilike, das heisst äusserlich ein Monster und innerlich lässt ihn alles kalt. Ergebnis dieser Untersuchungen: Mit Bibi ist alles in Ordnung. Beine klar, Gang top, der Oesteopath hat sozusagen nichts bei ihm gefunden. Es wird bemängelt das wir zu wenig Dressurarbeit mit ihm gemacht haben. Bei Mazzia stellen wir auf der Volte eine kleine Unregelmässigkeit fest, sowie leichte Blockierungen in beiden Schultern. Auch bei ihr wird bemängelt zu wenig Dressurarbeit gemacht zu haben. ( Wir haben noch selten Dressurarbeit mit beiden gemacht, sondern haben uns sozusagen nur im Gelände bewegt)
8. März Nachmittags: Auf dem Programm steht: "ein kleines Dressurprogramm reiten, zum Teil auf einer Volte, zum Teil im Gelände. Auf dem Weg dorthin benahm sich Bibi so schrecklich, er ist mit mir fast bis zum Hintenüberkippen gestiegen, dass ich auf das Programmreiten verzichtet habe. Laura hat dann mit Mazzia die Voltenarbeit probiert. Sie hat ihr Bestes gegeben, aber es ist sehr schwierig, mit einem nicht cooperativen Pferd zu arbeiten, welches nur Richtung Bibi zieht! Beide Pferde waren anschliessend im Kopf sehr müde, ich übrigens auch. Mir wurde noch empfohlen, bei Bibi das Futter zu reduzieren, so dass er vielleicht ein bisschen weniger spinnig ist. Werde ich auf alle Fälle ausprobieren, und gleichzeitig bei ihm wieder einen Gang hinunterschalten.
10. März. ..................beide Pferde haben sich von Avenches wieder erholt, ich bin unterwegs mit Bibi, Mazzia läuft an der Hand mit. Reitzeit 1 Stunde 40 Minuten Km 10 Gangart: Schritt mit viel vorwärts-abwärts flach wie auch bergauf, mit vielen Schritt-Trabübergängen. Bemerkung: Bibi wird wieder einmal mit einem Gebiss geritten, und......oh Wunder........kein Gebocke........kein Kopfwerfen.......fleissiger Schritt........gute Uebergänge............was bin ich froh wieder einmal ein positives Erlebnis gehabt zu haben:
13. März .................unterwegs mit Mazzia Reitzeit: 2 Std 45 Minuten Km 15 Gangart: Alle Gangarten Bemerkung: Keine besonderen Vorkommnisse Mazzia ist fitt für den ersten DR
15. März Schiefenthera-piekurs mit Bibi und Orilla. Sinn und Zweck dieses Kurses ist auf der einen Seite Muskelaufbau, und auf der anderen, vor allem für Bibi, ruhiger zu werden.
Hier Orilla wie sie lernt sich zu biegen, und mehr Gewicht auf die Hinterhand zu bringen. Im Hintergrund sieht man Bibi, wie er absolut geschafft und müde dasteht, und das nur von ca. 45 Minuten Arbeit.
16. März ...unterwegs mit Bibi, in Begleitung von Rebecca und Pia. Reitzeit 3,5 Std Km 19 Gangart: nur Schritt dafür bis 250 Höhenmeter und fast jeder Boden wie Sand, Teer, steinig, matschig usw. Bemerkung: Bibi ist ziemlich aufgedreht, wobei mich das nicht gross verwundert, ist doch heute nicht sein Lieblingswetter. Sehr starker Wind mit manchmal sehr heftigen Böen.
Grandioser Ausblick auf Hasle-Rüegsau
...nein wir sind nicht alles zu Fuss gelaufen, hier geht es nur ziemlich bergab, auf dem Foto schlecht ersichtlich.
16. März ...................kleine Schrittrunde mit Mazzia über 45 Minuten
17. - 20. März ..................Bibi und Mazzia werden nur leicht bewegt bis zu 1,5 Std, mehrheitlich Schritt. Mazzia hat am 19. März einen neuen Beschlag bekommen.
22. März - 24 März ...........dreitäger Wanderritt insgesamt 80 Km
25. März - 3 April ..................Bibi und Mazzia werden wiederum nur leicht bewegt.
Letztes geplantes Training vor dem ersten Distanzritt findet am 5 und 6 April statt
Das Trainingstagebuch ist hiermit abgeschlossen, das heisst aber nicht, dass wir mit dem Training aufhören. Die ersten zwei Distanzritte haben Mazzia und Abdulla als Training schon hinter sich gebracht. Abdulla wird für die dritte und vierte Quali vorbereitet, und Mazzia für ihr erstes 120 Km Rennen!