Das neue Navi Gerät von Christoph erzählt uns ganz freundlich: " Ankommen am Ziel auf der rechten Seite" Wir befinden uns am selben Ort wo ich schon vor 2 Jahren den letzten Ritt mit Mazzia geritten bin. Unsere Augen werden grösser und grösser, dann die ungläubige Frage: "Wo sind ALLE?" Weit und breit nicht der geringste Hinweis vorhanden, dass hier ein Distanzritt stattfinden soll! So im Nachhinein muss ich mich ganz fest an der Nase nehmen, schliesslich geht mann/frau nicht so unvorbereitet auf einen Ritt ins Ausland ohne sich zu erkundigen ob der Standort noch der selbe ist. Die Entschuldigung "viel Stress und keine Zeit" gilt hier nicht. Zum guten Glück kam der Streckenmarkierer just in diesem Augenblick vorbei und zeigte uns den Weg. Wir sind freudig überrascht ab der perfekten Lage am Lac de Madine. Kigali ist auch froh ist unsere Irrfahrt zu Ende.
Es ist ein perfekter Tag. Am Morgen ist es feucht und neblig. Die Sonne lässt nicht lange auf sich warten und wärmt alle an diesem 1 Oktober Tag. Kigali ist ruhig während dem Massenstart mit über 40 Reiter. 26 davon reiten international. Kigali wie gewohnt ein wenig pullig auf der ersten Runde. Aber dieses Mal setzt sich Naemi schon nach dem zweiten Groompoint nach hinten ab. Das Tempo das da geritten wird ist ihr/uns zu hoch.
Viele Reiter reiten auf Tuti, das heisst auf Sieg, oder zumindest um in den vorderen Rängen platziert zu werden. Darunter auch ein paar Schweizer. Wir reiten auf die letzte Quali hin, mit dem Ziel den Ritt plus/minus mit 15 KMH zu beenden.
Es ist immer wieder erstaunlich wenn ich im Nachhinein die Föteli von Naemi und Kigali studiere wie Kigali immer mit Oehrli's gespitzt und mit grosser Aufmerksamkeit bei der Sache ist. Dieses Foto hier ist bei ca. Kilometer 80.
Naemi reitet und reitet, Kigali trabt und trabt, gleichmässig ohne ihn gross zu fordern. Einzig die zweite Runde über 37 Kilometer legen sie mit fast 17 KMH zurück. Ansonsten konstant um die 15 KMH, perfekt.
An den zahlreichen Groompunkts wird Naemi perfekt von Christoph betreut. Es seht auf dem Föteli fast so aus als ob Kigali einen Doppelgänger hat. Gleiches Outfit, gleiche Farben, Fuchs mit viel weiss. Nur ist es eine Sie.
Letzte Anweisungen vor dem Start in die zweite Runde. Noch ist es neblig und kühl. Wir sind auch ein wenig erstaunt wie schnell, für Kigali, und vor allem wie konstant wir Kigalis Puls senken können. Er bekommt wohl doch Routine.
Am Lac de Madine ist es wunderschön. Die heimischen Spezialitäten wie: "querbet alles mit Mirabellen", sowie die diversesten Pasteten haben es mir angetan, aber was rede ich hier vom Essen, wir sind natürlich immer noch voll im Rennen. Nicht vorne mit dabei, nein, aber dafür mit einem provisorischen Ticket an die EM in Belgien.
Uerkheim 3. September 2011
Kigali hat eine vollständige Pause von drei Wochen erhalten nach dem anstrengenden Ritt in Frankreich. Wir haben uns entschlossen dieses Jahr nocheinmal an einem internationalen Ritt über 120 Km in Frankreich teilzunehmen. Aus diesem Grund kam uns der Distanzritt in Uerkheim sehr gelegen um ein Training für den letzten Start in diesem Jahr unter Wettkampfbedingungen zu bestreiten. Wir meldeten das DRF, da es hier keine Begrenzungen im Tempo gibt, und man von Runde zu Runde entscheiden kann, ob man weiterreiten will oder nicht. Die erste Runde über 29 KM legte Naemi mit Kigali in Begleitung von zwei anderen Kaderreitern in einem sehr schnellen Tempo, über 16 KMH zurück. Naemi entschloss sich als Einzige noch eine zweite Runde anzuhängen, die sie ganz alleine und auch entsprechend gemütlich unter die Hufe nahm. Der Trainingsanreiz für das letzte Rennen in diesem Jahr war somit perfekt gegeben. In 4 Wochen nun die letzte Herausforderung.........! Wir sind gespannt.
La Voulte sur Rhone (La Transardeche) 7. August 2011
Unser zweiter Auslandstart in diesem Jahr führt uns nach la Voulte sur Rhone, Frankreich. Nachdem Kreuth in Deutschland abgesagt wurde, war das für uns eine gute Alternative. Dieser Ritt im Ardeche Gebiet ist bei den Schweizern nicht bekannt, daher konnte ich nur ahnen was uns erwartet.
Die zu reitenden Höhenmeter deuteten auf einen nicht einfachen Ritt hin. Organisatorisch eine grosse Herausforderung für die Grooms. Der Start auf 100 Höhenmeter, das Ziel auf 1100 Höhenmeter. Das heisst wir, die Grooms müssen am Vortag den Hänger ins 70 Km entfernte Ziel fahren. Die Kurvenreiche Strecke kommt bei meinem Magen gar nicht gut an. Nach dem Rennen müssen die Pferde dann wieder zurücktransportiert werden, insofern sie das Ziel erreichen. Die Strecke "en ligne" eine grosse Herausforderung zum groomen, Vetgate einrichten, zurück ins Auto räumen, neues Vetgate einrichten usw....
Vorkontrolle am Vortag: Wir können es nicht glauben. Kigali's Puls soll bei 30 sein? Wir Ungläubigen holen das Stetoskop um uns selber zu überzeugen, und in der Tat, c'est vrai! Nach dem Vortraben kommen alle Tierärzte zu Kigali um sein Herz abzuhören. Alle wollen sein Herzgeräusch hören. Kigali fühlt sich wie ein Star bei soviel Aufmerksamkeit.
Mitten in der Nacht bricht ein Gewitter über uns herein. Es ist taghell und es donnert als ob eine wilde Mustangherde über uns hereinbricht. Naemi verschläft das ganze Schauspiel. Schliesslich geht sie ins Bett zum schlafen.
Renntag 7.00 Uhr in der Früh. 25 Starter nehmen die 125 Km unter die Hufe. der Start verläuft ruhig. Kigali pullt ziemlich auf den ersten 20 Kilometer. Dann folgt der Anstieg auf 700 Meter hinauf. Naemi beschreibt diese Runde: "zum teil schrecklicher Boden" Kigali benimmt sich im ersten Vet gate wie immer, sehr nervös, wir brauchen 8 Minuten um seinen Puls zu senken. Naemi sitzt gekrümmt auf dem Boden, sie hat Bauchschmerzen. Zum Glück können die anwesenden Sanitäter ihr helfen. Kigali piaffiert auf der Startlinie herum, er will laufen.
Nach schnellen 23 Kilometer, über 16 KMH, und dem Abstieg auf 400 Höhenmeter treffen die Reiter ins zweite Vetgate ein. Naemi lobt Kigali, er mache das mit diesen schwierigen Böden einfach genial.
In dieser Pause erfolgt schon der erste obligatorische Recheck für alle, von den Tierärzten so angeordnet, sie wollen sicher sein nur die noch fitten Pferde auf die nächste anspruchstvollste Runde über 33 Kilometer zu schicken. Und diese Runde hat es in sich. Naemi erzählt:" die schlimmste Stelle im Emmental bergauf ist nicht so schlimm wie diese über 4 Kilometer wo die Pferde richtig klettern mussten" Dafür konnten sie auf den ersten 10 Kilometer so richtig Tempo machen. Mit über 20 KMH legte sie diese zurück. So blieb das Gesammttempo immer noch hoch, für diese Gegend. Der Anstieg erfolgte von 400 Meter auf 1100 Meter.
Die wilde aber auch schöne Gegend vom Ardeche Gebiet. Die Reiter suchen sich ihren Weg durch dieses unwegsame Gelände.
Kigali erreicht ein wenig müde das 3. Vetgate. Auch hier wird wieder ein Recheck verlangt. Der Aufstieg steckt ihm in den Beinen, und man merkt es ihm an. Troztdem startet Naemi im Galopp auf die letzte Runde über lange 34 Kilometer mit weiteren heimtückischen Böden. Der Kommentar von Naemi dazu: "Die haben alle, aber wirklich alle Hügel in die Strecke eingebaut die sie haben". Nach 14 Kilometer der erste Groompunkt auf dieser Schlaufe. Naemi ist alleine unterwegs. Ich rate ihr sich einholen zu lassen, damit Kigali zu neuem Schwung kommt. Sie befolgt meinen Rat und die Rechnung geht auf.
Das Ziel ist schon in Sicht, da prescht ein Schimmel in vollem Galopp an Kigali und Naemi vorbei, Kigali nimmt unaufgefordert die Verfolgung auf. So kommt Naemi noch zu einem ungewollten Finish. Wir haben auf der Strecke ein wenig den Ueberblick verloren an welcher Stelle Naemi geritten ist. So sind wir nach bestandener Schlusskontrolle freudig überrascht als wir vernehmen, dass sich Kigali und Naemi auf dem vierten Platz klassiert haben. Ich möchte mich hier noch bei allen SMS Schreibern für ihre Worte wie, Bravo, Wow Hammer, Huere Guet, Super Mega Guet, Eifach cool und Absolute Spitze bedanken. Das hat uns sehr gefreut, und ja wir sind Super Mega Absolut Spitzenmässig Stolz auf unsere Leistung als Team.
"Aemmitaler" 10. Juli 2011
Der " Aemmitaler" ist schon seit zwei Wochen vorbei. So im Nachhinein doch noch ein paar Worte dazu. Naemi startet mit Bibi über 50 Km. Es ist das erste Mal seit meinem Unfall, dass Bibi wieder gestartet wird. Auch wurde er seit einem Jahr nie mehr alleine im Gelände geritten, oder generell ganz alleine vom Stall weggebracht. Ja, und das hat man/frau dann doch sehr gut gemerkt. Lauthals hat er über diese Ungerechtigkeit gejammert, vom Anfang bis zum Schluss. Seine Energie hat er auch mit viel herummgerenne verpulvert, noch bevor es überhaupt zum Start ging. Nichtdetrotz haben die Zwei die 50 Km in einer anständigen Zeit, 12 KMH, hinter sich gebracht. Die Begleiter von Bibi und Naemi habe ihn nicht das geringste interessiert, da sie (die Pferde) die falsche Farbe hatten.
Bibi (unser Dickerchen) mit viel Vorwärtsdrang am Anfang. Der Kopf muss natürlich möglichst hoch getragen werden. Für Naemi war es eine gute Erfahrung wieder einmal ein anderes Pferd als Kigali an einem Wettkampf zu reiten. Ich hoffe es hat allen anderen Reiter viel Spass gemacht in unserem anspruchsvollen Gelände zu reiten. Noch ein herzliches Merci an die Frutiger für die Begleitung.
FEI Ambassador Endurance Master Open CEIYJ 2" 123,2 Km
Wie schon die Ueberschrift verlauten lässt handelte es sich bei diesem Ritt in Italien um einen "Schickimicki" Anlass vom feinsten. Aber nicht für die Normalsterblichen wie uns, sondern eher für die Arabischen Emirate die von den Italiener für dieses Rennen Pferde geleast haben.
Aber zurück zu unserer kleinen Erfolgsgeschichte: Nach der SM in Gossau und einer Pause für Kigali liefen schon bald die Vorbereitungen für das Rennen in Italien., Naemis erster Auslandstart und zugleich ihr erster 120 Km Ritt. Da wollten wir doch alles perfekt vorbereitet haben. Der Wetterbericht machte einem keine grossen Hoffnungen an diesem Tag wie auch an den vorhergehigen trocken zu bleiben.
Nach 6 Stündiger Autofahrt gut angekommen in Valeggio sul Mincio erwartete uns schon mal ein schwüles unangenehmes Klima. Kurz vorher hat es noch ziemlich heftig geregnet und jetzt schien die Sonne. Kigali hat die Autofahrt plus minus gut überstanden.
Wir beziehen unser Logis, ein Campingplatz mit schönem Swimmingpool direkt an einem Fluss. Kigali bezieht seine Box. Der Tag danach vergeht mit Groompunkt anfahren um zu sehen ob das Road Book stimmt, Strecke abreiten, damit Naemi einen Eindruck von der Bodenbeschaffenheit und von der Markierung überkommt. Und natürlich Vorkontrolle für die Startfreigabe. Auf dem Bild: Kigali und Naemi betrachten erwartungsvoll das Kommende.
Die Strecke: Unheimlich viel Teer, wenn kein Teer dann viele Steine, wenn keine Steine dann viel Matsch und als i Pünktli, wenn kein Matsch dann Strasse überflutet.Keine einfachen Bedingungen!
Die ersten 38 Km: Vom Hauptvetgate Valeggio sul Mincio ins Aussenvetgate Desenzano del Garda, direkt am Garda See. Naemi hat von mir strikte Anweisungen bekommen die erste Schlaufe langsam zu reiten. Auch die Grooms sind zum Teil langsam unterwegs. Der Grund, siehe Foto. Kigali ist nicht einverstanden mit diesem Tempo und regt sich masslos auf. Jede Massnahme ihn vernünftig zu reiten scheitert an seinem enormen Vorwärtsdrang. Im Vetgate und während den nur 30 Minuten Pause kann Kigali keine Sekunde ruhig stehen. Sehr schlecht wenn man bedenkt wieviele Kilometer noch zu reiten sind. Mit fast 10 Minuten Verspätung geht es ab auf die nächste Schlaufe über 28 Kilometer.
Wir ändern rigoros unsere Strategie und lassen Kigali sein Tempo laufen. Oh ja, das ist genau was Er will. Und er läuft und läuft. die Ohren gespitzt und voller Tatendrang. Die nächsten zwei Schlaufen .vergehen wie im Fluge, alle Vet Kontrollen besteht er ohne Beanstandungen. Auf dem Foto, Kigali nach genau 120 Km. Vom Ausenvetgate zurück ins Aussenvetgate 28 Kilomter und von dort zurück ins Hauptvetgate 32 Kilomter um die letzte Runde von 25 Kilometer in Angriff zu nehmen. Kigali läuft im Durchschnitt von über 15 Kmh konstant vor sich hin.
Zieleinlauf und Schlusskontrolle. Mein Puls ist leicht erhöht, scheitern wir in der Schlusskontrolle? Nein weit gefehlt. Er besteht souverän die Schlusskontrolle und wird anschliessend noch ausgewählt am Best Condition teilzunehmen.
Kigali und Naemi unser Dream Team vom El-Manis auf Erfolgskurs. Die Zwei beenden das Rennen mit 14,6 Kmh und auf dem 6ten Schlussrang. Hiermit haben wir den ersten Meilenstein gelegt für das Endziel, die EM im 2012.
Mmhhhh.......wie soll ich anfangen? Mit den Vorbereitungen im Vorfeld und der Bangerei? Mit dem Glücksgefühl am Schluss oder mit der Betroffenheit während dem Rittag?
Warum Bangerei?
Für diejenigen die es noch nicht wissen, (schliesslich haben wir nichts zu verbergen) Kigali leidet an einer Mitralklappeninsuffizienz die wir jährlich abklären lassen in Kombination mit einem Belastungstest. Zusätzlich hat Kigali immer wieder Probleme mit seinen Bronchien. Dieses Problem haben wir mehr oder weniger im letzten Jahr in den Griff bekommen. So dachten wir. Leider hat aber Kigali nach einem Wetterumbruch, von relativ warm auf ziemlich kühl wieder Probleme bekommen. Dies äusserte sich indem er wieder angefangen hat zu husten plus war die Atmung auch nicht optimal. Das hat 5 Tage vor der SM angefangen. Zu diesem Zeitpunkt war logischerweise nichts anderes mehr möglich zu machen (Doping) als mit hömöopathischen Mittel dagegen zu wirken. (Spitzwegerichsirup war angesagt) Nur ,ist das wirksam? Genügen 5 Tage Verabreichung damit er seine optimale Leistungsfähigkeit erreicht? Wir wussten es nicht, wir wussten nur eins, wenn es besser wird probieren wir es, wenn es schlechter vor oder während dem Rennen hören wir auf. Und so bangten wir...........!
...auf dem Weg ins Vetgate. Der Spitzwegerich Sirup hat sich bewährt, alles ist Top.
Vorbereitungen
Training, Fütterung, Ausrüstung, Ritttaktik Besprechung, all dies ist notwendig und muss zwingend optimal sein für Pferd, Reiter und das Groomingteam. Unter der Rubrik Trainings Tagebuch lassen sich viele Sachen nachlesen. Die Fütterung will ich gar nicht ansprechen, das ist so vielfältig, das führt zu weit. Nur eines will ich kurz erwähnen: Heu und Salz! Ausrüstung: Auch hier sage ich nur eins, ich schwöre auf die Roc Sättel. Ritttaktik: auch die bleibt nicht geheim. Die Anweisung lautete: Auf Sieg reiten, in der ersten Runde genügend Vorsprung herausreiten, während dem Rennen die letzten 2 Kilometer langsam reiten. Letzte Runde volle Pulle.
...auf dem Weg ins Ziel! Unsere Strategie ist aufgegangen, die Vorbereitungen haben sich gelohnt.
Betroffenheit!
Das ist ein schwieriges Kapital. Ich war nicht nur betroffen von den vielen Ausfällen in Gossau auf den kleineren Prüfungen EVG 1 bis EVG 3, auch ein Unfal vom CEI" auf den letzten 100 Meter vor dem Ziel lies meinen Atem stocken. Es lässt mich auch nicht kalt, dass einmal mehr in Gossau nicht alles mit rechten Dingen zu und her ging. Darauf einzugehen führt jedoch zu weit. Nur soviel, es ist sehr sehr schade, dass nicht alle gleich behandelt werden, und dass das Reglement nicht für alle gleich gilt!
Der Start ist geglückt!
Glücksgefühl!
Oh ja! Das hatten wir. Nach all unseren Vorbereitungen im Vorfeld, hat sich unsere Strategie bestätigt. Wir feiern eine neue Schweizermeisterin die sich diesen Titel mehr als verdient hat. Mit viel Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen ist Naemi den Weg gegangen der sie mit ihrem Partner Kigali bis ins Ziel geführt hat. Mit 15 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten und einer absolut genialen schnellen letzten Runde. Ich kann hier fast nicht ausdrücken wie stolz wir auf die Beiden sind.
Zieleinlauf! Wir gratulieren Naemi und Kigali nocheinmal ganz herzlich zu ihrer Leistung und umarmen die Beiden ganz fest.
Gossau ist auf jeden Fall immer eine Story wert, und wie wir alle von Doris Frei erfahren haben findet dieser Ritt in Zukunft nicht mehr statt.
Erfolgreicher Saisonstart in Frauenfeld
Training unter Wettkampfbedinung als Vorbereitung für die kommende Schweizermeisterschaft. Frauenfeld hat sich perfekt angeboten um dieses Training zu absolvieren. Der gut organisierte Ritt und das geniale Wetter entschädigten für den langen Anfahrtsweg nach Frauenfeld.
Jenny mit ihrem Freiberger Natan und Naemi mit Kigali haben schon im Februar gemerkt, dass die Beiden perfekt zusammen laufen, so haben sie sich entschlossen die Distanz über 50 Kilometer zusammen zu absolvieren.
Und es hat sich bewährt. Das Tempo war sehr zügig über die erste Runde von 30 Kilometer. Reine Reitzeit 1 Stunde 35 Minuten. Die zweite Runde sollte eigentlich langsamer geritten werden, nur entsprach das nicht dem Training das die Beiden machen wollten. So ritten sie 18 Kilometer im fast gleichen Tempo weiter wie in der ersten Runde. Und, ja, dann mussten sie halt bei der 2 Kilometer Marke warten, geschlagene 20 Minuten, um dann in aller Ruhe im Schritt ins Ziel zu reiten. Nur die paar letzten Meter wurde dann noch galoppiert. Ich wollte schliesslich ein schönes Finish Föteli.